23. Juni 2020, Ulrike Schäfer

PAGESPEED: SO BESCHLEUNIGEN SIE DIE LADEZEITEN IHRES ONLINE-SHOPS – INKLUSIVE FASTLANE

Sonntagabend und ich suche nach einer neuen Jogging-Hose für den Sommer. Über die Google-Suche habe ich die gewünschte Joggingpants gefunden, die in Farbe und Preis meinen Erwartungen schon mal entspricht. „Großartig“, denke ich mir und will sofort im Online-Shop bestellen. Doch beim Klick auf den Shop-Link passiert folgendes: Die Produkt-Seite des Online-Shops lädt und lädt und lädt. Endlich wird mir das Produkt nach einer gefühlten Ewigkeit angezeigt. Hurra! So, nun Menge und Farbe auswählen und „in den Warenkorb“ anklicken. Und die Seite lädt und lädt und lädt wieder.

Ich fühle mich vom rotierenden Ladesymbol auf meinem Screen langsam in Hypnose versetzt. Und siehe da, der Artikel ist nun erfolgreich in meinem Warenkorb. Jetzt brauche ich noch Laufsocken dazu. Aber auch die Suche gestaltet sich sehr langsam, bis mir die Suchauswahl angezeigt wird. Und jeder Klick braucht gefühlt „Minuten“ und das im Jahr 2020. Entnervt breche ich in diesem Online-Shop daher meine Einkaufstour ab.

IST IHRE WEBSITE SCHNELL GENUG?

Das ist nur eines von vielen ähnlichen Beispielen, die Millionen von Nutzern tagtäglich im Internet erfahren und daher genervt den Einkaufsvorgang abbrechen. Denn viele Online-Shops und Websites haben häufig immer noch ungenügend schnelle Websiteladezeiten und damit eine schlechte Website-Performance. Dabei ist der Pagespeed gerade im eCommerce, aber auch für Newsplattformen von enormer Bedeutung, um Kunden an sich zu binden. Gerade in Zeiten von Homeoffice und damit überlasteten Internetleitungen ist dann eine performante Website essentiell. Wie schnell ist Ihre Website? Haben Sie die Ladezeiten Ihres Online-Shops stets im Blick?

WARUM IST DER PAGESPEED IHRER WEBSITE SO WICHTIG?

Der Kampf um Kunden und wiederkehrende Nutzer im Internet wird unerbitterlich geführt. Dabei ist die Gewährleistung eines schnellen Surferlebnisses für Kunden enorm wichtig. Der PageSpeed einer Seite – egal ob Desktop oder Mobile – ist damit stets ein wichtiger Faktor, um Vertrauen mit den Usern aufzubauen. Dies kann nicht häufig genug betont werden. Oder wie fühlen Sie sich, wenn eine Website lange lädt? Schafft das Vertrauen zum besuchten Online-Shop? Wohl kaum. Unter den Folgen von langsamen Seitenladezeiten sind nämlich neben der negativen Kundenerfahrung eine hohe Absprungrate und niedriger Konversionsraten. Das bedeutet in unmittelbarer Konsequenz weniger Umsatz.

LANGSAME WEBSITES SIND TEUER

Gerade im eCommerce ist ein schnelles Surferlebnis nahezu in direkter Korrelation mit dem Umsatz zu sehen. Zum einen ist für Google die Nutzerfreundlichkeit von Websites ein wichtiger Faktor, wenn es um hohe SEO-Rankings und damit organischen Traffic geht. Die Folge: Sie geben mehr für Marketing und Remarketing-Kampagnen aus. Doch ist mehr Marketingspending lohnend, wenn der PageSpeed Ihrer Website und dadurch die Absprungrate hoch ist? Vielmehr sollte das Problem bei der Wurzel gepackt werden. Mit einer schnellen Website schlagen Sie also zwei Fliegen mit einer Klappe: Kundenfreundlichkeit und höheres Vertrauen bei Ihren Kunden durch ein verzögerungsfreies Surferlebnis und potentiell höheres SEO-Ranking in Suchmaschinen für mehr organische Besucherströme auf Ihr Internetangebot.

WIE WICHTIG PAGESPEED IST, ZEIGEN UNTERSUCHUNGEN VON GOOGLE, AMAZON, PINTEREST, OTTO & CO

Große Unternehmen wie Google, Amazon, OTTO und Pinterest haben bereits die Auswirkungen von Seitenladezeiten angenommen. In ihren verschiedenen Studien zeigen sie auf, wie wichtig schnelle Website-Ladezeiten sind und welche negativen Auswirkungen eine langsame Website hat. Die beeindruckenden Ergebnisse der Website-Performance-Untersuchungen verschiedener namenhafter Unternehmen auf einen Blick:

Google: Bereits 500 ms langsamere Seitengeschwindigkeit führt zu einem Trafficrückgang um 20 %.

Amazon: Eine 100 ms langsamere Website senkt bereits die Conversion Rate um 1 %.

Pinterest: 40 % Lastbeschleunigung erhöht den SEO-Traffic um 15 %.

OTTO: Eine um 42 % geringere Zeit bis zum FCP (First Contentful Paint) auf einer Website erhöht die Sitzungsdauer um 25 %.

UNBOUNCE: Über 40 % der in der Untersuchung befragten Kunden gaben an, dass sie weniger gewillt sind zu kaufen, wenn die Website langsamer ist als erwartet.

Baqend: Eine Beschleunigung des Seitenaufbaus um 2 Sekunden verbessert die Conversion Rate um über 10 %.

Auswirkungen von langsamen und schnellen Websites auf das Business. Quelle: Baqend
Auswirkungen von langsamen und schnellen Websites auf das Business. Quelle: Baqend

WIE MESSE ICH DIE SEITENLADEZEIT MEINER WEBSITE?

Um die Ladezeit Ihrer Website zu testen, gibt es viele Möglichkeiten. Wer direkt die aktuelle Geschwindigkeit seiner Internetseite für Desktop und Mobile kostenlos messen möchte, kann direkt auf PageSpeed Insights von Google zugreifen. Google liefert dazu einige Vorschläge zur Verbesserung der Websitegeschwindigkeit.

Wer noch mehr Infos zur Performance der eigenen Website wünscht, kann mit dem OpenSource-Tool „Lighthouse“ von Google sowohl die Performance für Desktop als auch Mobile analysieren. Darüber hinaus bietet Lighthouse weitere Analysen und Tipps zur Verbesserung rund um Accessibility, SEOund Best Practices sowie seit kurzem auch Progressive Web App.

Dabei muss gesagt werden, dass PageSpeed Insights sowie Google Lighthouse in erster Linie messen, wie lange ein Browser für die Verarbeitung der Daten einer Website benötigt. Die Verarbeitungszeit des Browsers kann an dieser Stelle jedoch nicht mit der vom User erlebten Ladezeit der Website gleichgesetzt werden. Denn der Algorithmus prüft vor allem technische Gesichtspunkte des Ladevorgangs wie zum Beispiel die Serverantwortzeit und errechnet daraus einen Score zwischen 0 (schlecht) und 100 (sehr gut / optimal). Ein hoher Score bei PageSpeed Insights oder Lighthouse bedeutet somit nicht automatisch, dass Nutzer beim Surfen auf der Website auch wirklich als hochperformanter erleben – und umgekehrt. Dennoch bieten die Ergebnisse aus Google PageSpeed Insights sowie Lighthouse mit ihren theoretischen Werten durchaus hilfreiche Informationen für das Optimierungspotenzial einer Website.

ALTERNATIVE ANGEBOTE FÜR PAGESPEED-TESTS

Weitere Anbieter für Pagespeed-Tests einer Website sind unter anderem die Angebote von GT-Metrix, Pingdom.com oder auch Webpagetest.org, welche teilweise Wasserfalldiagramme und ebenfalls Optimierungstipps der Pagespeed-Analysen aufzeigen. Pingdom liefert beispielsweise nützliche Hinweise im Aufbau und Dateigröße der Website.

Baqend hat mit seinem Page Speed Analyzer ein Testtool entwickelt, welches die aktuelle Ladezeit der Internetseite für Desktop oder Mobile sowie für die Regionen EU und USA aufzeigt. Der Clou: Sie sehen direkt, wie schnell Ihre Website mit dem Website-Beschleuniger „Speed Kit“ beim Nutzer laden würde. Teilweise sind erhebliche PageSpeed-Beschleunigungen um das 1,5- bis 3-fache. In Einzelfällen beschleunigt Speed Kit eine Webseite um bis zu Faktor 10.

Auch im Speed Kit-Test werden die Metriken zur Analyse der Website mit und ohne Speed-Kit-Integration gegenübergestellt. Einen tieferen Einblick ermöglicht der direkte Vergleich der Wasserfalldiagramme, der die Performance mit und ohne Speed Kit jeweils gegenüberstellt.

SO BESCHLEUNIGEN SIE DIE LADEZEIT IHRER WEBSITE

Die technische Optimierung der eigenen Internetpräsenz ist immer empfehlenswert, um unabhängig vom Internetanschluss und Nutzergerät eine performante Website für die eigenen Nutzer zu bieten. Denn durchschnittliche Performance ist heute nicht genug.

Beachten Sie bei der Optimierung: Je weniger Daten (Scripte, Bilder, Stylesheets etc.) geladen werden müssen, desto schlanker und damit schneller wird Ihre Webseite. Mit den Vorschlägen der verschiedenen Pagespeed-Testing-Tools können Sie schon einige Verbesserungen Ihrer Websitegeschwindigkeit umsetzen.

Die folgenden technischen Optimierungsmaßnahmen innerhalb Ihrer Website sind häufig erfolgversprechend:

1. BILDOPTIMIERUNG: Reduzieren Sie die Größen der Bilddateien. Es müssen nicht immer hochauflösende Bilder sein. Eine ausreichende Auflösung und möglichst Dateiformate wie PNG, JPEG, GIF sind in der Regel ausreichend. Vermeiden Sie außerdem unnötige Animationen, die zu hohen Datenmengen führen. Aus meiner Erfahrung hat sich eine Bilddateigröße von maximal 100 KB bewährt. Dafür können spezielle Bildoptimierungsprogramme oder auch die Photoshop-Funktion „Speichern fürs Web“ genutzt werden. Darüber hinaus können sogenannte Convert Binary Befehle zur Optimierung der Bilder im HTML-Code hinterlegt werden.

2. HTML-, JAVASCRIPT- UND CSS-KOMPRIMIERUNG: Die Größe Ihrer Website kann durch eine Komprimierung der HTML-, JavaScript- bzw. CSS-Dateien erfolgen. Dabei wird die Komprimierung der Datenmenge durch den Webserver selbst bewirkt beziehungsweise aktiviert.

3. PERFORMANTE CDNs (CONTENT DELIVERY NETWORKS): Damit User Daten parallel laden können, was zu einer beschleunigten Ladezeit Ihrer Website führt, sollte auf performante CDN gesetzt werden. Gerade bei größeren Online-Shops ist dies wichtig, um den Kunden ein schnelles Surferlebnis zu ermöglichen.

Weitere technische Optimierungen für Ihre Website liefern die PageSpeed-Analysen von Google PageSpeed Insights, Lighthouse oder auch der Speed Kit-PageSpeed Analyzer. Darüber hinaus gibt viele, ausführliche Beiträge und Tipps zu Website Performance Optimization (WPO).

VOR DER PERFORMANCE-OPTIMIERUNG LIEGEN ANALYSEN, PLANUNG UND UMSETZUNG

Das Problem bei der manuellen technischen Beschleunigung liegt jedoch darin begründet, dass sie zeitlich sehr aufwändig und damit auch kostenintensiv ist. Dies bedeutet, dass Sie, Ihr SEO- und IT-Team die komplette Website mit allen Seitenformaten mit allen möglichen Fehlern, Verbesserungen und Optimierungsmöglichkeiten analysieren müssen. Danach folgen lange, gut strukturierte Maßnahmenlisten und Anforderungen für Tickets, um alle Optimierungen technisch sauber umzusetzen. Bei der Bildoptimierung ist zudem die Grafik gefordert. Aus meiner Erfahrung arten solche Maßnahmen oft in monatelange Projekte aus. Die Mühe lohnt sich trotzdem, auch wenn dies einer „Operation am offenen Herzen“ gleichkommt und die Websiteladezeit sich dadurch nur sukzessive optimieren lässt. Denn häufig kann nicht restlos geklärt werden, wodurch nun das eine oder andere technische Problem hervorgerufen wurde.

SPEED KIT ALS FASTLANE FÜR DIE SEITENBESCHLEUNIGUNG

Das Hamburger Start-Up „Baqend” hat daher zur Beschleunigung von Websites eine schnelle Lösung mit dem Tool „Speed Kit“ geschaffen. Das Besondere an Speed Kit ist, dass Sie IMMER Ihre Website beschleunigen und sogar häufig von einem SEO-Ranking-Uplift profitieren können. Dabei ist die Implementierung von Speed Kit in wenigen Tagen vollzogen und damit simpler als bei vergleichbaren Maßnahmen. Erste Ergebnisse durch den Einsatz von Speed Kit lassen sich bereits nach wenigen Tagen feststellen.

WEBSITEBESCHLEUNIGUNG SCHNELL UND EINFACH UND MIT SPEED KIT GARANTIERT

Der große Vorteil von Speed Kit ist die schnelle Integration. Innerhalb von 2 bis 4 Arbeitstagen ist Speed Kit integriert und entfaltet seine hohe Wirksamkeit bei der Beschleunigung von Websites. In der Regel wird eine Beschleunigung um Faktor 1,5 bis 3 erzielt – häufig noch mehr. Keine andere Maßnahme liefert solch signifikante Ergebnisse. Egal wie sehr eine Website bereits technisch optimiert wurde, Speed Kit holt immer noch eine Verbesserung in puncto Pagespeed heraus.

Speed Kit finde ich sehr spannend, vor allem, wenn man schnell Ergebnisse auf der Website erzielen will. Deshalb musste ich das Plug-In selbst auf meiner Website ausprobieren, um mich davon zu überzeugen. Was soll ich sagen? Meine Seite ist nun mehr als doppelt so schnell als vorher.

Wenn Sie Speed Kit von Baqend auf Ihrer Seite selbst ausprobieren möchten, kontaktieren Sie mich oder direkt das Baqend-Team.

DAS WICHTIGSTE ZU PAGESPEED UND WEBSITE PERFORMANCE ZUSAMMENGEFASST

Die Leistung und Ladezeit Ihrer Website ist wichtig, denn sie spielt eine enorme Rolle für Ihr Suchmaschinenranking bei Google & Co.

Gerade Google setzt in seinem Suchergebnisranking neben mobiler Optimierung auf schnell ladende sowie nutzerfreundliche Websites.

Technische Optimierungen von CSS, JavaScript und Bildformaten sowie der Einsatz von performanten CDNs sind grundlegend wichtig, um den Pagespeed zu fördern, bedürfen aber häufig langer Umsetzungszyklen und können kostenintensiv sein.

Fastlane-Lösung „Speed Kit“ von Baqend: immer schnelleres Surferlebnis und Websitebeschleunigung in wenigen Tagen – unabhängig von technischen Websiteoptimierungen.

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ULRIKE SCHÄFER
Online Marketing – iMom


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