06. Januar 2020, Ulrike Schäfer

Meine persönlichen 3 digitalen
Highlights aus 2019

Das Jahr ist zu Ende und auch in 2019 hat sich viel getan, welches die digitale Branche bewege. Für mich war es ein Jahr, wo sich schnell gezeigt hat, wie sich Themen und Informationen digital verbreiten können, dass sogar die ganze Nation, ja sogar die Welt darüber spricht. Hier lesen Sie meine persönlichen digitalen Highlights des vergangenen Jahres.

FFF – KLIMASCHUTZ WIRD ZUR MASSENBEWEGUNG

Erstes Beispiel: Fridays for Future, oder auch kurz „FFF“. Die Klimaschutzinitiative von Grata Thunberg hat sich dank digitaler Kommunikation und Sozialen Netzwerken schnell zu einer weltweiten Initiative entwickelt. Und das nicht nur bei Schülern, sondern allen Menschen, die sich für mehr Klimaschutz einsetzen. Das zeigt mir immer wieder auf großartige Weise, zu wieviel das Internet heute fähig ist, um Themen – sogar weltweit – publik zu machen und Menschen zum Handeln zu bewegen. Denn Handeln ist der wichtigste Aspekt, damit sich etwas bewegt. Und das Internet schafft immer wieder Bewegung in unserem Leben.

REZOS YOUTUBE VIDEO ZUR EUROPAWAHL: „DARF DER DAS?“

Dann war da noch der YouTuber „Rezo“, der mit seinem YouTube Video und der dazu provokanten Headline „Die Zerstörung der CDU“ nicht nur die Partei(en), sondern die gesamte Politik auf schonungslose Weise aufgewühlt hat. Von dem Video mag man sicherlich halten, was man will. Fakt ist jedoch, dass auch die Politik und die Parteien die Sprache ihrer Bürger und letztlich Wähler sprechen muss. Und dazu gehören nicht nur kontroverse Diskussionen im spätabendlichen öffentlich-rechtlichen TV, sondern und vor allem in den digitalen Kanälen. Gerade wenn es darum geht wieder die jungen Generationen für politische Informationen zu erreichen, von begeistern möchte ich noch gar nicht reden. Denn auch der Fall „Rezo“ hat gezeigt, wie schnell sich Informationen über digitale Kanäle bei den entsprechenden Zielgruppen verbreiten können. Rezos YouTube-Video hat inzwischen über 16 Millionen Aufrufe bis Ende Dezember 2019 erzielt. Ein meisterhaftes Lehrstück – nicht nur für unsere Politik -, dass nicht ein Twitter-Account oder ein paar Facebook-Posts ausreichen, um digital die jungen Menschen oder seine Zielgruppe zu erreichen und damit akzeptiert zu werden. Es gehört noch viel mehr dazu, um erfolgreich Informationen im digitalen Umfeld zu transportieren.

ELEKTRO-SCOOTER EROBERN DIE STÄDTE

Als weiteres Highlight werden wohl die eScooter in das Jahr 2019 eingehen. Erstmals habe ich diese elektrischen Roller in meinem Schwedenurlaub im Juni 2019 in Stockholm und Göteborg erlebt. Inzwischen stehen sie auch an jeder Straßenecke, auf Gehwegen, Parkflächen und sonst noch (un)denkbaren Orten in Städten weltweit, um von Passanten für eine individuelle und schnellere Fortbewegung aktiviert zu werden. Das geht mit Smartphone-Apps ganz einfach. App des eScooter-Anbieter installieren, den gewünschten eScooter über die App aktivieren und schon geht es los – die Uhr läuft. Letztlich ist diese Art der Nutzung und Bezahlung nichts Neues, da es bereits von CarSharing, BikeSharing oder Elektro-Roller Sharing gelernt ist. Dennoch ist es die logische Vehikel-Erweiterung am Sharingmarkt. Smartphone- und App-Nutzung sind nun seit 13 Jahren gelernt und somit Alltag für uns.

REVOLUTION: DAS iPHONE VERÄNDERTE KOMPLETT UNSER DIGITALES NUTZUNGSVERHALTEN

Eine rasante Entwicklung, wie sich unser Leben um das digitale Nutzungsverhalten erweitert hat. Blicken wir nochmal etwas zurück in das Jahr 2007: Das erste richtige Smartphone, nämlich das iPhone wurde ab dem 9. November 2007 im deutschen Markt von T-Mobile angeboten. Und ganz stolz habe ich damals die ersten auf dem iPhone möglichen Mobile Advertising Produkte zusammen mit T-Mobile entwickelt und direkt an namenhafte Kunden erfolgreich vermarkten können. Das war eine sehr aufregende Zeit für mich. Auch wenn manch ein Nokia-Verfechter das iPhone wegen seiner „EDGE“, also 2G-Netzverbindung, belächelt hatte. Die Handhabung des iPhones war jedoch eine Revolution, die alle damaligen Handys und Communicator schnell in den Schatten gestellt hat.

Inzwischen setzen alle Mobilfunkgerätehersteller auf Touchscreen und Co und ziehen entsprechend mit immer innovativeren Technologien nach. Die Nachfrage ist da und. Smartphones sind allgegenwärtig – ja sogar mit bewiesenem Suchtpotential. Und so mancher Teenager kann sich ein Leben oder vielmehr „Social Life“ ohne Smartphone gar nicht mehr vorstellen. Haben doch gerade Social Networks wie Facebook, Instagram, Snap und TikTok schnell die digitale Freiheit und ubiquitäre Nutzung eines Smartphones erkannt und treiben deren Nutzungsmöglichkeiten in immer neue Sphären.

Ist das nun Fluch oder Segen kann man sich berechtigterweise dabei fragen. Für mich sind die digitalen Entwicklungen und Technologien immer spannend. Sie können unser Leben vereinfachen – allein schon, um im Notfall schnell Hilfe über die 110 oder 112 anzufordern. Vor 25 Jahren war das noch unmöglich, gerade wenn man unterwegs und keine Telefonzelle weit und breit vorhanden war.

Deshalb ist für mich digitale Entwicklung ein wichtiger Faktor, vor allem, wenn es um Kommunikation und Informationen geht. Egal ob man einen Arzt, ein Restaurant, Öffnungszeiten oder Produkte sucht, Musik hören oder Filme sehen will. Alles ist inzwischen im Internet möglich und verfügbar. Mit dem Wissen und Gespür was welche Zielgruppen nutzen, welche Themen auf den Online-Kanälen gut funktioneren, wie man Produkte gezielt und sinnvoll digitalisieren kann, werden uns auch im nächsten Jahrzehnt noch viele weitere, innovative Themen begegnen. Ich bin gespannt! Ihnen ein gutes und glückliches Jahr 2020.

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ULRIKE SCHÄFER
Online Marketing – iMom


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